DiffrecPRO Bergegerät mit Differentialflaschenzug
Abteilung: Maschinenbau
Autoren: Tobias Schauer, Noah Scheiring, Andreas Ladner
Betreuer: Martin Huber, Benedikt Frischmann

Um Bergungen von verunglückten Personen im alpinen Gelände zu erleichtern, soll im Rahmen der Diplomarbeit ein neuartiges Bergesystem, basierend auf dem Prinzip des Differentialflaschenzuges, entwickelt, gebaut und getestet werden. Die Schwierigkeit besteht darin, einen Differentialflaschenzug mit einem Kunstfaserseil anstatt mit Ketten zu betreiben. Für die Funktion des Flaschenzuges ist es unerlässlich, dass das Seil mit den Seilrollen so verbunden wird, dass es beim Übertragen vom Drehmoment auf die Rollen nicht durchrutscht. Da in diesem Fall eine Umschlingungsreibung aufgrund fehlender Vorspannung unerreichbar ist, muss eine Möglichkeit gefunden werden, einen Formschluss zwischen Seil und Rolle zu erzeugen. Die Lösung sind radial, in den Rillen angeordnete Spitzen, welche sich zwischen die Fasern des Seils drücken und somit eine Gleitbewegung zwischen den Rillen und dem Seil verhindern. Damit das funktioniert, muss das ungespannte Seil von einem Anpressmechanismus in die Spitzen gedrückt werden und der Umschlingungswinkel um die Rolle muss groß genug sein, sodass sich die Kräfte auf möglichst viele Spitzen aufteilt. Das wird durch die Umlenkrollen garantiert.

Im Rahmen der Diplomarbeit wurde in mehreren Schritten ein funktionsfähiger Prototyp auskonstruiert, gebaut und getestet. Die Tests ergaben, dass es möglich ist einen Differentialflaschenzug mit einer Seilschlinge zu betreiben. Unser System funktioniert gut, es gibt jedoch noch einiges an Verbesserungspotential.

Es wurde auf einem Seilprüfstand festgestellt, wie das Seil auf das Eindringen der Spitzen über einen längeren Zeitraum reagiert.

Zudem wurden eine Normenanalyse, eine Patentrecherche, eine Konkurrenzanalyse und die Kostenkalkulation des fertigen Gerätes durchgeführt.

BlutSIM Schulungsgerät
Abteilung: Maschinenbau
Autoren: Roberta Vitrano, Maria Burger
Betreuer: Markus Darnhofer, Jörg Knofler
Die Diplomarbeit BlutSim beschäftigt sich mit der Konzeption und Entwicklung eines möglichst realistischen Simulators einer arteriellen Blutung am Bein im Rahmen von Rettungsübungen. Der Simulator dient den aus- und fortbildenden Rettungskräften als zusätzliche Hilfe, die Stoppung einer arteriellen Blutung am Bein direkt an einem Figuranten (Schauspieler) üben zu können. Durch Hilfe eines Tourniquets bzw. durch Üben von direktem Druck auf der geschminkten Wunde soll die simulierte Blutung gestoppt werden. Hauptziel ist den Sanitätern das Gefühl zu geben, das Tourniquet unter Stressfaktoren richtig und bewusst anwenden zu können.
HTL Anichstraße und ÖWF am Weg zum Mars
Abteilung: Maschinenbau
Autoren: zwei 3er-Teams
Betreuer: Harald Piock, Gernot Hochenwarter, Benedikt Frischmann, Christian Fischer

Zwei Diplomteams der Maschinenbauabteilung sind mit Schlüsselprojekten (Helm und Ausstiegsschleuse) an diesem internationalen Großprojekt erfolgreich beteiligt: https://www.wirtschaft.tirol/2018/10/11/raumanzug-simulator-serenity-leuchturmprojekt-mit-lokalbezug/